Daniel ist arbeitslos, Moni ein wenig naiv und auf der Suche nach einem Ehemann, der Rechtsanwalt Michael gerät durch Zufall in das Spiel, wie auch der Kleinkriminelle Oliver. Alle diese Personen verschlägt es in das Computerspiel Wandell, alle diese Personen sind auf die eine oder andere Art im physischen Leben mit einander verbandelt. In Wandell kämpfen sie, als Zwerge, Meister, Ritter, Boten für die eine oder andere Seite. Denn Wandell ist, wie könnte es anders sein, von einer dunklen Macht bedroht. Nach und nach beginnt sich das virtuelle Leben und das physische Leben der Akteure zu vermischen.

Elisabeth Strassers Geschichte beginnt von einem interessanten Ansatz aus, hat allerdings ihre Schwächen. Sie ist spannend, dass schon, aber, mal abgesehen von so einigen Logikfehlern, liest sie sich unausgewogen und es fällt schwer in die Handlung zu kommen, weil sie auf der Fantasie-Ebene einsetzt. Doch trotz dieser Schwächen, habe ich die Geschichte gerne gelesen, was daran liegt, dass die Autorin spannend zu erzählen weiß und was die erwähnten Schwächen betrifft, nun, eigentlich schaden sie nichts, denn sie regen zum Denken an und zu interessanten „Wie hätte es denn noch sein Können-Überlegungen“.



Leave a reply