Der Pfau von Isabell Bogdan

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Der Pfau

Autorin: Isabell Bogdan

Kiepenheuer&Witsch
ISBN: 978-3-462-04800-1
Erschienen am: 18.02.2016
256 Seiten, gebunden
Lieferbar

Preis
Deutschland
18,99 €

Manchmal hört man von einem Buch, welches sehr kontrovers besprochen wird. So ist es mit Der Pfau von Isabell Bogdan. Dass es von der Kritik hochgelobt wurde, konnte man wahrlich nicht behaupten. Aber ich dachte, du magst Schottland, du magst Pfauen und englischer Humor, ist ja auch nicht verkehrt, also hol es dir mal aus der Bibliothek und bilde dir selbst eine Meinung.

Erst einmal, wer immer englischen Humor mit diesem Buch in Verbindung gebracht hat, hat anscheinend keine, aber auch wirklich gar keine, Ahnung, was das sein könnte. Ebenfalls nicht zutreffend ist es, es eine subtile Komödie zu nennen. Eine Aneinanderreihung von Klischees und Banalitäten treffe es da schon besser. Dabei sind die Zutaten so, dass man wirklich etwas daraus machen könnte. Ein heruntergekommener Landsitz in Schottland, der von Lord und Lady McIntosh durch Vermietung eines Flügels und der im Umland gelegenen Cottages halbwegs zusammen gehalten wird, eine Gruppe Banker, die sich zwecks Teambildungsmaßnahme mit Köchin und Psychologin für ein Wochenende einmietet, plus einen hormongestörten Pfau, der sich auf alles Blaue stürzt. Hört sich doch alles recht vielversprechend an, oder? Leider hält es dieses Versprechen nicht.

Der Mondsichel-Ohrring von Ulla Hesseling

Mondsichelohrring_cr_bDer Mondsichel-Ohrring

Autorin: Ulla Hesseling

Edition Ocutopus

ISBN: 978-3-95645-589-6

Preis: 12,90 €

Die Jansens wohnen in einem kleinen Ort bei Stuttgart. Es ist der Beginn der Sommerferien und diese versprechen aufregend zu werden, wie die Brüder Felix und Tobi schnell feststellen. Da ist diese seltsame Frau mit dem Mondsichel-Ohrring, die an unerwarteten Stellen herum schleicht. Dann wird die vierjährige Nina entführt und einige der Beobachtungen der Jungen scheinen mit dem Vorfall in Verbindung zu stehen. Da ist der Gärtner der im Nachbarhaus herumschleicht und ein Taschentuch mit Initialen. Da sind Gespräche die keinen Sinn ergeben, außer man hat schon einen Verdacht, da ist der kleine Bruder Mathis, der zusätzliche Verwirrung stiftet und da ist Johanna, die rote Bohne genannt, die bei weitem nicht so schrecklich ist, wie die Brüder glauben, sondern ein schlaues Mädchen, das ihnen die entscheidenden Informationen . Das ist die Geschichte, die Fanny in dem Buch liest, welches ihr die Vorbesitzerin des Hauses, in das sie und ihre Eltern gerade gezogen sind,  geschenkt hat. Fanny ist fasziniert, denn die Geschichte von Felix, Tobi, Mathis und Johanna, scheint sich in ihrer Straße ereignet zu haben. Nur eben vor 30 Jahren.

Mir hat besonders gefallen, dass die Krimihandlung nicht in den Tagen der Smartphones und des großen Google spielt. Felix und Tobi sind also viel unterwegs um Informationen zu sammeln und schnell wird klar, sie unterscheiden sich gar nicht so sehr von den heutigen Kindern. Die Handlung ist gut aufgebaut und es hat auch mir großen Kind viel Freude bereitet, dieses Buch zu lesen.

Einziges Manko: Das Verweben der beiden Ebenen, also zum einen die heutige Leserin Fanny und zum anderen die Geschehnisse vor 30 Jahren, da hätte ich mir eine etwas raffinierte Auflösung gewünscht. Aber man kann halt nicht alles haben.

 

Zum 75. Todestag von Virginia Woolf

Liebe Virginia,

heute vor 75 Jahren hast du dich zu deinem finalen Bad in der Ouse aufgemacht um so deinem Leben ein Ende zu setzen. Als Begründung führtest du deine Angst an, erneut verrückt zu werden und diesmal nicht mehr die Kraft zu haben, dich aus diesem Zustand zu befreien. Das Kuriose daran ist, dass du dich zu einer Zeit fürchtetest, verrückt zu werden, in der die ganze Welt wahnsinnig war.
Wann habe ich eigentlich zuerst von dir gehört, habe ich etwas von dir gelesen? Ich glaube, ich war 20, als ich Mrs. Dalloway las, und ich war so beeindruckt, dass ich mehr über die Autorin erfahren wollte. Also begann ich zu lesen, was immer mir in die Hände fiel. Eines der ersten Bilder, die ich von dir sah, war das, welches auch die Biografie ziert, die Hermione Lee über dich verfasst hat.
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Es zeigt dich im Profil und hinterlässt den Eindruck einer sensiblen jungen Frau, die du ja auch warst. Fast ein wenig ätherisch wirkst du auf diesem Foto und als ich erfuhr, dass du akustische Halluzinationen hattest, schien es mir nicht abwegig. Zum einen, weil »mehr hören« als andere, zu diesem Foto passte und zum anderen, weil mir das Phänomen nicht fremd ist. Im Laufe der nächsten Jahre erfuhr ich viel über dich. Alles aber nur Fetzen, die das Bild was ich mir machte, immer wieder veränderten. Da war die hypersensible, wahrscheinlich von ihrem Stiefbruder missbrauchte Virginia, da war die kraftvolle Stimme, die mit ihren Essay »Ein eigenes Zimmer«, so vielen Frauen Mut gemacht hat zu schreiben. Du hast dich danach gesehnt zu studieren, was aber nicht möglich war, weil eine Universitätsbildung nur für deine Brüder vorgesehen war. In einem Buch las ich sogar, dass du Antisemitin wärst. Was ich in Anbetracht deiner Ehe mit Leonard Woolf eher unwahrscheinlich fand. Der Verfasser des Artikels machte es übrigens an der Tatsache fest, dass du ab und an bei Tisch gesagt haben sollst: »Gebt dem Juden sein Fleisch!«, wenn jemand Leonard den Teller mit dem Braten reichen sollte. Da dachte ich, sind nun alle antisemitisch, wenn sie aus Shakespeares »Kaufmann von Venedig« zitieren? Im Laufe der Jahre hat man immer wieder versucht dich in einen Rahmen zu setzen, was gründlich misslang. Man versuchte zu klären, welcher sexuellen Richtung du zuzuordnen wärst (als wenn deine Präferenzen in diesem Bereich irgendwie wichtig wären oder irgendjemanden etwas angingen) und man versuchte zu entscheiden, ob du nun geistig krank warst und darum so schreiben konntest, wie du schriebst oder ob das Schreiben deine Krankheit bewirkte. Im Grunde läuft es wohl darauf hinaus, dass du in keinen vorgefertigten Rahmen passt und auch nicht die geringste Lust hattest, dich für einen passend machen zu lassen und das ist auch gut so!
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Mir jedenfalls hast du durch deine Bücher viel gegeben und dafür danke ich dir. Zur Erinnerung werde ich heute nicht noch einmal »Wellen« oder »Die Fahrt zum Leuchtturm« lesen, sondern mir »The Hours« oder »Mrs. Dalloway« ansehen. Heute ist mir nach Filmen und beide sind ausgezeichnet.

Die Reise der Amy Snow von Tracy Rees

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Tracy Rees

Die Reise der Amy Snow

  • Historischer Roman Frauenunterhaltung
  • Hardcover
  • Klappenbroschur
  • 480 Seiten
  • Amy Snow
  • Aus dem Englischen übersetzt von Elfriede Peschel.
  • ISBN-13 9783471351369

Aurelia Vennaway ist acht Jahre alt, als sie ein Baby im Schnee auf dem Gelände ihres Elternhauses findet. Sie setzt gegen den Willen ihrer Eltern durch, dass das Baby im Haus aufgezogen wird. So kommt es, dass Amy Snow überlebt und in der Küche des Herrenhauses Hatville aufwächst. Von Aurelia geliebt, von deren Eltern verachtet und drangsaliert. Die Kinder werden älter und Amy wird und bleibt Aurelias beste Freundin, auch als diese erfährt, dass sie früh sterben wird.
Nach Aurelias Tod muss Amy Hatville verlassen. Aber Aurelia hat für sie gesorgt. Sie schickt ihre Freundin auf eine Art Schatzsuche, in deren Verlauf sie sie mit Menschen zusammen bringt, die ihr freundlich gesonnen sind und die ihr helfen, sich von dem Schatten Hatvilles zu befreien. Am Ende dieser Reise, die Amy in vieler Hinsicht fordert und sie wachsen lässt, findet sie heraus, welche Geheimnisse Aurelia ihr zu Lebzeiten vorenthalten hat.
Soweit ich es erkennen konnte, ist dies Tracy Rees erste Veröffentlichung in Deutschland. Das Buch hat mich zwiespältig zurückgelassen. Zum einem habe ich es gerne gelesen, keine Frage, der Schreibstil vom Tracy Rees ist flüssig und man kann gut in der Geschichte versinken. Einige Metaphern sind nicht unbedingt gelungen, besser gesagt, passen nicht zu der Zeit, in der die Geschichte spielt. So heißt es an einer Stelle: »Eine Haut von der Farbe eines Erdbeersorbets« Ich weiß nicht! Auch warfen die Personen und ihre persönlichen Umstände Fragen auf. Aurelia wächst in einer recht konventionellen Familie auf, die Geschichte spielt in den frühen Regierungsjahren Königin Victorias, also so um 1877 herum. Aurelia Vennaway wird in dem Roman als eine sehr fortschrittlich denkende junge Frau beschrieben, die über eigenes Vermögen frei verfügt, sich aber doch in vielen, etwa der Frage der Heirat, ihren Eltern unterwerfen muss und sich nur durch Tricks einer ungewollten Ehe entziehen kann. Ich bezweifele ein wenig, dass eine junge Frau in diesen Zeiten ohne weiteres ihr eigenes Vermögen verwalten, geschweige denn große Teile davon abzweigen und weitergeben konnte.

 

 

Jahreszeitenbücher

Geht euch das auch so? Dass ihr zu bestimmten Zeiten im Jahr Lust bekommt, gewisse Bücher noch einmal zu lesen? Ich habe immer zu Karfreitag Lust noch einmal Meister und Margarita von Michail Bulgakow zu lesen.

der meister und margarita

Ich habe das Buch schon so oft, in verschiedenen Übersetzungen gelesen, und greife doch immer wieder dazu. Besonders gefällt mir die Neuübersetzung von Alexander Nitzberg, 2012 im Galiani Verlag erschienen. Worum geht es in dem Buch, dass erst 20 Jahre nach dem Tod des Autors in der Sowjetunion als unzensiert erschien? Kurz gesagt: Der Teufel kommt ins stalinistische Moskau und feiert ein Fest.

Überhaupt lohnt es sich Bulgakow zu lesen. Etwa Das hündische Herz, welches er 1925 fertigstellte und das mit folgender Begründung abgelehnt wurde:

»Es handelt sich um eine ätzende Attacke auf unsere gegenwärtigen Verhältnisse und kommt auf keinen Fall für eine Veröffentlichung in Betracht.«

Lew Kamenew Parteimitglied

Also lest Bulgakow.

 

Professor Hieronimus von Amalie Skram

amalie skram - professor hieronimus Professor Hieronimus
Amalie Skram

OT: Professor Hieronimus, Paa St. Jørgen, 1895
Aus dem Norwegischen von Christel Hildebrandt
Mit einem Nachwort von Gabriele Haefs
461 Seiten
Gebunden mit Lesebändchen
€ 24 [D] | € 24,60 [A]
ISBN 978-3-945370-07-0

Als die Malerin Else Kant sich in eine Nervenklinik einweisen lässt, um zur Ruhe zu kommen beginnt ein Alptraum. Plötzlich ist sie ihrer Selbstbestimmung beraubt und so auch nicht mehr in der Lage, die Klinik auf eigenen Wunsch zu verlassen. So beginnt ihre Auseinandersetzung mit Professor Hieronimus, dem despotischen Leiter der Klinik. Schnell erfährt Else von den Schwestern, wie nett der Professor zu denen sein kann, die sich unterordnen. Else will aber ihre Selbstbestimmung nicht verlieren und behauptet sich tapfer gegen den Herrn Professor, wobei sie wenig Unterstützung hat. Zwar zweifelt auch der Assistenzarzt, an der Diagnose des Professors, der schnell und ohne wirkliche Untersuchung zu dem Schluss kommt, dass Else geisteskrank ist und weggesperrt gehört, aber er begehrt natürlich nicht gegen diese Koryphäe auf, weil er natürlich seine Karriere nicht gefährden will.

Das Buch ist nicht etwa in heutiger Zeit geschrieben, nein, es erblickte so um 1900 herum das Licht der Welt und die norwegisch/dänische Autorin Amalie Skram verarbeitete darin ihre eigenen Erfahrungen, wie sie es in allen ihren Romanen tat.

Amalie Skram führte ein recht bewegtes Leben, gegen alle Koventionen ihrer Zeit. Sie heiratete jung einen Kapitän und bereiste mit ihm die Welt. Nach dreizehn Jahren trennte sie sich von ihm und heiratete später den Schriftsteller Erik Skram. Auch diese Ehe scheiterte.

Amalie Skram schreibt ausgesprochen eindringlich und mitreißend, lässt dabei aber den Humor nicht zu kurz kommen. Ihre Else Kant ist eine Person , die sich nicht kleinmachen lassen will. Sie will sich nicht zum Objekt degradieren lassen, sondern verlangt, als vernunftbegabtes menschliches Wesen behandelt zu werden.

Diese Buch hat mich stellenweise sehr gefordert. Ich habe es in Etappen gelesen und bin froh, dass ich bis zum Ende durchgehalten habe.

Dank an den Guggolz Verlag, der Amalie Skram im neuen Gewande erscheinen ließ. Ein besonderer Dank an die Übersetzerin Christel Hildebrandt, die diese wichtige Autorin heutigen Leser*innen erneut zugänglich gemacht hat.

Nach 7 Jahren: Neuer Roman von Muriel Barbery

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Vor sieben Jahren legte Muriel Barbery mit Die Eleganz des Igels einen wundervollen Roman vor, der immer noch ganz oben auf meiner Hitliste von Büchern steht, die man unbedingt lesen oder wieder lesen sollte. Ich habe seither immer Ausschau gehalten, ob denn nicht bald einmal etwas Neues kommt und nun ist es so weit.

Das Leben der Elfen von Muriel Barbery  ist bei dtv erschienen und ich freue mich aufs Lesen.

Klappentext:

Zwei junge Mädchen, die in verschiedenen Ländern aufwachsen: Maria, ein Findelkind, lebt in einem Dorf im Burgund, ist der Natur und den Tieren besonders verbunden, versteht deren Sprache. Clara, die als Waise im Haushalt eines Pfarrers in den Abruzzen aufgenommen wurde, spielt, einem Wunder gleich, bezaubernd Klavier. Sie wissen nichts voneinander – bis Elfen es bewirken, dass sie einander kennenlernen. Dank ihrer besonderen Talente könnte es gelingen, die Verbindung der Menschen mit den Elfen und die einstige Harmonie zwischen Himmel und Erde wiederherzustellen. Denn es droht Krieg und eine böse Macht rüstet sich.

Ein einzigartiger und überraschender Roman, eine Parabel auf die Schönheit der Natur und Kunst, ein Appell, um das zu kämpfen, was den Menschen ausmacht: die Liebe und die Poesie.

Hier findet ihr ein Interview mit der Autorin zum Buch: http://www.dtv.de/special/muriel_barbery_das_leben_der_elfen/das_leben_der_elfen/interview/2408/

Unterleuten von Juli Zeh

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Nur eine Stunde von Berlin entfernt hat Juli Zeh ihr Unterleuten angesiedelt. Ein idyllischer kleiner Ort  in Brandenburg, voller schrulliger Originale und in einer traumhaften Landschaft, wo sich so nach und nach auch Leute aus der Stadt ansiedeln. Wie etwa Gerhard und Jule, die sich hier ein Haus gekauft haben, weil sie die Stadt satt haben und Gerhard eine Stelle bei der Naturschutzbehörde bekommen hat und nun die Kampfläufer schützt, deren auf 32 Stück geschrumpfte Population, es dringend nötig hat. Da sind Linda Franzen und Andre, die sich ein altes Gutshaus gekauft haben, in dem Linda eine Pferdezucht etablieren, und ihren Deckhengst Bergamotte zum Vater vieler vielversprechender Fohlen machen will. Andre wird sich während dessen hinter seinen Computer verstecken und das tun, was er seit Jahren tut: Software entwickeln und am Puls der Zeit sein. All diese Zugezogenen kommen um ihren individuellen Traum vom Landleben zu verwirklichen; und haben keine Ahnung von den gewachsenen Strukturen unter den Alteingesessenen. Auch haben sie keinen Schimmer von der Alltagsökonomie, die das Dorfleben bestimmt. Da geht es nicht um Geld, sondern wer wem einen Gefallen schuldet.

Da ist Gombrowski, der Betreiber der Ökologica, einem Bio Landwirtschaftsbetrieb, der aus der früheren LPG entstanden ist. Gombrowski meint zu wissen, was für jeden gut ist und setzt das, was er für richtig hält, recht skrupellos durch. Da ist sein Erzfeind Kron mit dem unter merkwürdigen Umständen zerschmetterten Bein, der ewige Kommunist, dessen Frau in den Westen abgehauen ist und ihn mit Töchterchen Kathrin sitzen lassen hat. Kathrin ist immer noch in Unterleuten und sie und ihre Tochter Krönchen sind Krons ganzer Lebenszweck. Als dann noch ein Investor auftaucht, der einen Windpark aufziehen will, der Geld in die Gemeinde bringen, aber auch Probleme mit sich bringen würde, ist es mit dem Frieden vorbei. Die gegnerischen Lager bekämpfen sich bis aufs Blut.

Juli Zeh ist mit Unterleuten ein großer Gesellschaftsroman gelungen, den ich mit ausgesprochenem Vergnügen gelesen habe. Keine schwarz/weiß Charaktere, sondern dreidimensionale Figuren die leben. Man liest nicht über Unterleuten, man ist in Unterleuten.

Fazit: Lesen! Lesen! Lesen!

Unterleuten von Juli Zeh ist bei Luchterhand erschienen

640 Seiten/24,99 €