Harry Potter and the Cursed Child von J.K. Rowling, Jack Thorne and John Tiffany

harrypotter8Harry Potter and the Cursed Child

von: J.K. Rowling, Jack Thorne and John Tiffany

The Official Script Book of the Original West End Production.

EAN: 9780751565355

Es ist 19 Jahre nach der Schlacht um Hogwarts. Harry ist mittlerweile ein überarbeiteter Ministeriumsmitarbeiter und gestresster Vater. Mit seinem 2. Sohn Albus kommt er so gar nicht zurecht und der auch nicht mit ihm. Das Albus in Haus Slytherin gelandet ist, statt wie der Rest seiner Familie in Gryffindor, und sein bester Freund Scorpio Malfoy ist, der Sohn des Mannes, den Harry seit dem ersten Kennenlernen verabscheut, hilft auch nicht weiter. Dann machen sich Albus und Scorpio auf die Vergangenheit zu ändern, um ein vermeintliches Unrecht wieder gerade zu rücken und die Hölle bricht los.

Harry Potter and the cursed child ist kein Roman, sondern das Script zu dem Theaterstück, welches jetzt im Londoner Westend läuft. Mich lässt es sonderbar zwiegespalten zurück. Einerseits ist die Geschichte gut! Keine Frage. Allerdings hätte ich sie lieber als Roman gelesen, denn als Script. Auch bin ich nicht von dem Wunsch erfüllt, mir das Stück jemals anzusehen. Viel zu überladen und eigentlich eine Parade aller wichtigen Charaktere und Schauplätze. Nee, als Film vielleicht, aber am allerliebsten als Buch, wenn es denn schon eine Fortsetzung der Harry Potter Saga sein musste.

Jonathan Strange & Mr. Norrell

Jonathan Strange & Mr. Norrell
Susanna Clarke
ROMAN

  • € 14,99 [D], € 15,50 [A]
  • Erschienen am 06.12.2005
  • 1024 Seiten
  • Übersetzt von: Rebekka Göpfert, Anette Grube
  • ISBN: 978-3-8333-0333-3

Im England des 19. Jahrhunderts gibt es kaum noch Zauberer und die die es gibt, betreiben Magie eher theoretisch. Bis auf Mr. Norrell, der auch praktische Magie betreibt und beschließt der Regierung im Krieg gegen Napoleon zu helfen. Also verlegt er sein Domizil von Yorkshire nach London und wird tätig. Mr. Norrell gefällt sich in seiner Rolle, der einzige praktische Zauberer zu sein und alle Bücher über Zauberei zu besitzen, bis er von dem Autodidakten Jonathan Strange erfährt und diesen als Schüler akzeptiert. Einige Zeit geht es gut, doch irgendwann entwickelt Strange eigene Idee und Vorstellungen, wie es mit der Zauberei in England weitergehen soll. Er will einen Elfendiener zitieren, nicht ahnend das bereits ein Elf, der Herr mit dem Haar wie Distelwolle, in seiner Nähe ist, allerdings will dieser alles andere als der Diener eines Zauberers sein. Die beiden Zauberer entfernen sich mehr und mehr voneinander und liegen schließlich im offenen Kampf miteinander und was  alles passieren kann, wenn Zauberer sich mit Magie bekämpfen, ist nicht absehbar.

Dieses Buch mit allen Haupt- und Nebenhandlungen zu beschreiben, ist nahezu unmöglich, man kann nur einen kurzen Abriss geben und dazu schreiben. Unbedingt lesen!  Susanna Clarke ist da etwas ganz Großes gelungen. Diese Mischung aus Fanatsy, Magie und Geschichte ist einfach unwiderstehlich. Das Time Magazine schreibt:

Ein Meisterwerk, das Tolkien Konkurrenz macht

Ich gehe da noch weiter. Es ist weit besser, als Tolkien es jemals war. Es verwebt Märchen, Legenden und Geschichte zu einem magischen Teppich, mit dem es sich durch Welten und historische Ereignisse wunderbar reisen lässt.

Das schwarze Loch in mir von Anders Johansen

das_schwarze_LochAnders Johansen
Das schwarze Loch in mir
Roman

Übersetzt aus dem Dänischen von Gabriele Haefs

Buch NEU 295 Seiten

ISBN:978-3-407-82172-0

Erschienen:11.07.2016 Ab 12 Jahre

Fjeldvig ist ein kleiner Ort auf den Faröer, der durch ein Bergmassiv von der übrigen Welt abgetrennt ist und in dem sich das Leben noch recht archaisch gestaltet. Hier wächst David auf. David ist Autist. Als ein Tunnel das abgeschiedene Dorf mit dem Festland verbindet, verändert sich das Leben im Dorf und auch für den 14 jährigen David, der auf Grund seiner Erkrankung nicht sehr gut mit Veränderungen umgehen kann. Sein Bruder Peter ist ihm eine große Unterstützung, doch Peter träumt auch davon, Fjeldvig zu verlassen und ein eigenes Leben zu beginnen. Als David ungewollt einen Unfall verursacht, überschlagen sich die Ereignisse.

Anders Johansen hat wahrlich ein besonderes Buch, über einen besonderen Ort, mit einem besonderen Protagonisten geschaffen. Als ich den Klappentext las war ich sehr gespannt, wie Johansen Davids Autismus seinen Leser*innen begreiflich machen will. Das hat er sehr elegant gelöst, er beschreibt die Krankheit nicht, sondern zeigt durch Rückblenden Situationen in Davids Leben und wie er sich in diesen verhält. David hat so einiges zu bewältigen. Da ist sein eigenes Heranwachsen und ihm wird bewusst, wie fragil, die Sicherheit ist, die das überschaubare Dorf und seine Familie ihm geben. Ich bin sehr angetan von diesem Buch und kann es nur wärmstens weiterempfehlen.

Vor dem Fest von Saša Stanišić

Vor dem FestSaša Stanišić

Vor dem Fest

Verlag: Roman Luchterhand

ISBN: 978-3-630-87243-8

gebunden 19,99 €

Das Städtchen Fürstenfelde rüstet sich zum Fest und jeder hat zu tun. Doch was macht diesen Ort in der Uckermark aus? Zum einen seine Bewohner und ihre Geschichten, denn ist da das Haus der Heimat, der Glöckner und der Göcknerlehrling und der Fährmann. Da sind die zwei Seen, die ein Riese aus den Dolomiten geschaffen hat und wer wird den Scheiterhaufen für das Annenfest fachgerecht aufbauen, nachdem der Tischler verstorben ist. Der Innenarchitekt aus Berlin? Wird die nachtblinde Malerin das Bild „Fürstenfelde bei Nacht“ rechtzeitig fertig bekommen? Was macht also diesen kleinen Ort in der Uckermark aus? Seine Geschichten! Die aus der weiteren Vergangenheit genau so wie die aus der Gegenwart.

Saša Stanišić verwebt in einem Reigen alle diese Geschichten und schafft so ein Detail genaues, buntes Bild von eben diesem Fürstenfelde in der Uckermark und der Autor ist ein meisterhafter Geschichtenerzähler, der mit Worten spielt, sie gezielt setzt, neue Worte schöpft und so ein farbenprächtiges Bild schafft. Dieses Buch ist ein klarer Kandidat für die Rubrik „richtig schönes prima Buch“.

Zum Autor:

Saša Stanišić wurde 1978 in Bosnien Herzogowina geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Er schreibt auf Deutsch. Schon sein Debütroman „Wie der Soldat das Grammophon reparierte“ fand große Beachtung. „Vor dem Fest“ wurde mit dem Alfred Döblin Preis ausgezeichnet.

 

 

 

Dame zu Fuchs von David Garnett

Dame zu fuchs_sDavid Garnett
Dame zu Fuchs
Roman
Aus dem Englischen von Maria Hummitzsch
Originaltitel: Lady into Fox
Als eBook erhältlich!
ISBN eBook 9783038209263
€ 12.99

Mr. und Mrs. Trebick sind jung verheiratet und einander herzlich zugetan. Dann, eines Tages, von einem Moment auf den anderen, verwandelt sich Mrs. Trebick in eine Fähe (weiblicher Fuchs). Ihr Mann ist schockiert und traurig, beschließt aber, ob Dame oder Fuchs, sie ist meine Frau und ich liebe sie. Zuerst geht es auch gut,  Mensch und Fuchs finden Wege um miteinander zu kommunizieren und eigentlich könnte alles einigermaßen gut sein; doch dann erwacht Mrs. Trebicks Wildnatur und sie sucht die Freiheit.

David Garnett wurde 1892 in Brighton geboren und war Mitglied der Bloomsbury Group um Virginia Woolf. Er war eng befreundet mit den Malern Vanessa Bell und Duncan Grant und in zweiter Ehe, mit deren Tochter Angelica Bell verheiratet. Lady into Fox war der erste Roman, den er unter eigenem Namen herausbrachte.

Im Grunde genommen, ist Garnetts Geschichte eine Fabel zum Thema Frauenbefreiung. Die Geschichte ist gut aufgebaut, ist amüsant, traurig und wunderlich, hat also alles was eine gute Geschichte haben sollte. Besonders interessant fand ich den Aspekt, was das Folgen der wilden, weiblichen Natur mit dem Mann macht, durch welche Veränderungen er zu gehen hat, bis er akzeptieren kann, was und wie seine Frau wirklich ist.

Alles, was wir geben mussten von Kazuo Ishiguro

Alles was wir geben musstenKazuo Ishiguro

Alles, was wir geben mussten

Übersetzung aus dem Englischen: Barbara Schaden

ISBN: 978-3-442-73610-2

Auf dem ersten Blick scheint Hailsham eine ganz normale englische Internatsschule, der gehobenen Klasse. Sportplätze, Pavillons, Kunstunterricht, geräumige Schlafsäle, natürlich nach Junge und Mädchen getrennt. Doch dann tauchen schuluntypische Begriffe auf. Etwas statt Lehrer, Aufseher; und was bitte sind Betreuer und Spender? Warum wird nie erwähnt woher die Kinder kommen, nie sprechen sie über ihre Eltern. In all der Idylle lauert das Grauen. Denn die Kinder, die in Hailsham aufwachsen, sind für einen bestimmten Zweck geboren.

Ishiguro erzählt die Geschichte durch Kath, eine ehemalige Schüler in Hailsham. Sie erinnert sich an ihre Freundschaft mit Ruth und Tommy, an ihre Zeit, ihr Erwachsenwerden und was die Drei verbindet und trennt. Das er Kath die Geschichte erzählen lässt, ist eigentlich nicht ganz richtig. Er nimmt uns mit in Kath Gedankenwelt und lässt uns durch ihre Augen sehen, bis zum bitteren Ende und das macht er wie gewohnt sehr gekonnt und mit einer verführerischen Leichtigkeit, die doch das Grauen, welches im Hintergrund lauert, nicht einen Moment vergessen lässt.

Weißes Meer von Roy Jacobsen

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Roy Jacobsen

Übersetzung: Andreas Brunstermann/Gabriele Haefs

20,00 €
ISBN: 9783955101053
Die Protagonistin Ingrid ist bereits in dem Vorgänger Roman Die Unsichtbaren aufgetaucht. Hier nun kehrt sie als Erwachsene auf die kleine Insel Barroy, auf der sie aufgewachsen ist, zurück. Es ist Winter 1944 und Norwegen ist von den Deutschen besetzt. Während eines Sturms werden tote deutsche Soldaten an das Ufer der Insel gespült, unter ihnen ist Alexander, ein russischer Kriegsgefangener und der lebt. Ingrid flickt ihn zusammen und findet in ihm die Liebe ihres Lebens. Dann kommen die Deutschen und durchsuchen die Insel …
Ich hatte bereits mit dem Vorgängerroman so meine Schwierigkeiten, mit diesem Buch war es noch schlimmer. Wenn mich ein Buch nach 100 Seiten nicht gepackt hat, dann lege ich es weg, weil das Leben zu kurz ist, um Sachen zu lesen, die einem nichts geben. Bei Roy Jacobsen kommt aber noch etwas anderes hinzu. Er macht mich wütend! Denn er hat eine Geschichte zu erzählen, die mich interessiert, da sind Charaktere  über die ich gerne etwas erfahren möchte und doch ist es mir, wegen der kruden, oft sprunghaften Erzählweise des Autors nicht möglich mich auf das Buch einzulassen.  Mein Beileid gilt den beiden Übersetzern, die im Gegensatz zu mir, das Buch nicht einfach zur Seite legen konnten.

Als wir Waisen waren von Kazuo Ishiguro

Als wir Waisen waren von Kazuo Ishiguro

Als wir Waisen waren von Kazuo Ishiguro

Als wir Waisen waren 

Autor: Kazuo Ishiguro

Übersetzerin aus dem Englischem: Sabine Herting

€ 9,99 [D]
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch/ISBN: 978-3-453-42155-4

Der Meisterdetektiv Christopher Banks wird im London der späten 30-ziger Jahre für seine Erfolge als Detektiv gefeiert. Ein Rätsel seiner Vergangenheit hat er allerdings noch nicht gelöst. Das Verschwinden seiner Eltern vor vielen Jahren. So kehrt er in seine Heimatstadt Shanghai zurück und begibt sich auf die Suche.

Wie auch schon in „Was vom Tage übrig blieb“ und „Der begrabene Riese“ nimmt Ishiguro auch hier den Leser, die Leserin, mit in die Gedankenwelt seines Protagonisten. Christopher Banks, in seiner Kindheit Puffin genannt, dachte immer, dass ihn der Verlust der Eltern nicht so sehr belastet, er verdrängt und versucht dazu zugehören, was auch gelingt. Allerdings nie so vollständig, denn da ist diese Lücke, die das Geheimnis, um das Verschwinden der Eltern hinterlassen hat. Es ist eine Reise zurück und die Erkenntnis, dass Christopher sich zwar an vieles aus seiner Kindheit richtig erinnert, es aber nicht alles so ist, wie er es wahrgenommen hat.

Kazuo Ishiguro ist mittlerweile einer meiner Lieblingsautoren. Er beherrscht es meisterhaft, seine Leser in die Geschichte zu ziehen. Seine Protagonist*innen bleiben einem, lange nach Beenden des Buches. Christopher Banks ist auch so einer. Dieser erfolgreiche Detektiv, der glaubt alles im Griff zu haben und in dem das Kind, welches er war, immer noch lebt und schließlich sein Recht verlangt.

Vom Ende der Einsamkeit – Benedict Wells

Vom Ende der EinsamkeitVom Ende der Einsamkeit

Autor: Benedict Wells

Verlag: Diogenes

Roman, Hardcover Leinen, 368 Seiten
Erschienen im März 2016
ISBN 978-3-257-06958-7
€ (D) 22.00 / (A) 22.70
sFr 30.00*
* unverb. Preisempfehlung

 

 

Eine schwierige Kindheit ist wie ein unsichtbarer Feind: Man weiß nie, wann er zuschlagen wird.

Jules, Liz und Martin, wachsen geliebt und behütet von den Eltern auf, bis das Unglück zuschlägt. Beide Eltern sterben bei einem Autounfall, die Kinder kommen aufs Internat, sind nun auf sich gestellt. Liz versucht der Einsamkeit, durch Drogen und Männer zu entfliehen, Marty stürzt sich in die Arbeit und Jules, der jüngste findet in Alva eine Freundin. Irgendwann glauben die Drei das Trauma ihrer Kindheit überwunden zu haben, doch dann, unerwartet schlägt es wieder zu und macht es den Geschwistern, die in ihrer Kindheit sehr verbunden waren, schwer, die alte Nähe wieder herzustellen.

So weit, so gut. Das Buch wurde ja in den Literatursendungen sehr gelobt und auch sonst wurde Bewunderung über Benedict Wells ausgeschüttet. Im ersten Drittel habe ich mich gefragt: Warum ist das so? Sicher war die Geschichte interessant, es las sich auch gut, aber es fielen mir auch so einige Kinken in den Charakteren auf. Dann aber nahm es deutlich an Fahrt auf und ich verstand die Begeisterung deutlich besser und doch konnte es mich nicht so hinreißen, wie einige andere. Ich würde immer noch sagen, es ist ausgesprochen lesenswert, aber eben nicht das Meisterwerk, wie allseits verkündet. Es ist nicht so sehr die Handlung, die ist gut durchdacht und hat einen schönen Erzählfluss, mehr sind es die Charaktere, deren Handlungen und Gedanken mir nicht stimmig vorkommen.

Jeder Tag ist Muttertag von Hilary Mantel

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Autorin: Hilary Mantel

Roman

256 Seiten , mit Lesebändchen, Originalverlag: Chatto & Windus, London 1985 , Originaltitel: Every Day Is Mother’s Day
Erscheinungstag: 20.04.2016
ISBN 978-3-8321-9823-7

Übersetzung: Werner Löcher-Lawrence

Evelyn Axon lebt mit ihrer Tochter Muriel in einem heruntergekommenen Haus, in einer recht guten Gegend. Menschen meidet sie. Nur die Sozialarbeiter lässt sich gezwungenermaßen sporadisch ins Haus. Die sehen nach Muriel, denn diese ist geistig behindert, und bestehen darauf, dass Muriel jeden Donnerstag in einer Einrichtung erscheint, um Kontakt nach außen zu bekommen. Eines Tages ist Muriel schwanger und Evelyn behält sie im Haus, damit es kein Gerede gibt. Doch es gibt auch eine neue Sozialarbeiterin und die nimmt ihre Arbeit richtig ernst.

Soweit der eine Strang der Geschichte. Der andere erzählt von dem Lehrer Colin, der unglücklich ist in seiner Ehe und dauernd Abendkurse macht, um von zu Haus wegzukommen. Auf einem dieser Kurse lernt er Isabel Field kenne, die wiederum die Sozialarbeiterin ist, die Evelyn Axon das Leben schwer macht.

Es ist ein frühes Buch von Hilary Mantel. In England ist es bereits 1985 erschienen. Nach dem Erfolg von Wölfe und Falken, die zwei Teile ihrer Thomas Cromwell Trilogie, bekommen nun auch deutsche Leser, ihre früheren Werke zu lesen.

„Jeder Tag ist Muttertag“ ist eine traurige Geschichte über Schuld und über Menschen die sich in ihrem Unglück eingerichtet haben. Keiner der ProtagonistInnen glaubt, dass sich etwas ändern lässt und schreckt daher schon vor kleinsten Veränderungen zurück. Die Charaktere haben Tiefenschärfe. Besonders Evelyn und Muriel sind der Autorin gelungen. Das Pendeln zwischen Normalität und Wahnsinn ist faszinierend.

Ich wünschte allerdings, ich hätte das Buch im Original gelesen. An einigen Stellen las es sich etwas hakelig und so dann und wann wurde ich aus der Geschichte gerissen, weil einige Metaphern und  Begriffe nicht stimmig waren. Kleinigkeiten, aber doch auffällig.