Vor dem Fest von Saša Stanišić

Vor dem FestSaša Stanišić

Vor dem Fest

Verlag: Roman Luchterhand

ISBN: 978-3-630-87243-8

gebunden 19,99 €

Das Städtchen Fürstenfelde rüstet sich zum Fest und jeder hat zu tun. Doch was macht diesen Ort in der Uckermark aus? Zum einen seine Bewohner und ihre Geschichten, denn ist da das Haus der Heimat, der Glöckner und der Göcknerlehrling und der Fährmann. Da sind die zwei Seen, die ein Riese aus den Dolomiten geschaffen hat und wer wird den Scheiterhaufen für das Annenfest fachgerecht aufbauen, nachdem der Tischler verstorben ist. Der Innenarchitekt aus Berlin? Wird die nachtblinde Malerin das Bild „Fürstenfelde bei Nacht“ rechtzeitig fertig bekommen? Was macht also diesen kleinen Ort in der Uckermark aus? Seine Geschichten! Die aus der weiteren Vergangenheit genau so wie die aus der Gegenwart.

Saša Stanišić verwebt in einem Reigen alle diese Geschichten und schafft so ein Detail genaues, buntes Bild von eben diesem Fürstenfelde in der Uckermark und der Autor ist ein meisterhafter Geschichtenerzähler, der mit Worten spielt, sie gezielt setzt, neue Worte schöpft und so ein farbenprächtiges Bild schafft. Dieses Buch ist ein klarer Kandidat für die Rubrik „richtig schönes prima Buch“.

Zum Autor:

Saša Stanišić wurde 1978 in Bosnien Herzogowina geboren und lebt seit 1992 in Deutschland. Er schreibt auf Deutsch. Schon sein Debütroman „Wie der Soldat das Grammophon reparierte“ fand große Beachtung. „Vor dem Fest“ wurde mit dem Alfred Döblin Preis ausgezeichnet.

 

 

 

Dame zu Fuchs von David Garnett

Dame zu fuchs_sDavid Garnett
Dame zu Fuchs
Roman
Aus dem Englischen von Maria Hummitzsch
Originaltitel: Lady into Fox
Als eBook erhältlich!
ISBN eBook 9783038209263
€ 12.99

Mr. und Mrs. Trebick sind jung verheiratet und einander herzlich zugetan. Dann, eines Tages, von einem Moment auf den anderen, verwandelt sich Mrs. Trebick in eine Fähe (weiblicher Fuchs). Ihr Mann ist schockiert und traurig, beschließt aber, ob Dame oder Fuchs, sie ist meine Frau und ich liebe sie. Zuerst geht es auch gut,  Mensch und Fuchs finden Wege um miteinander zu kommunizieren und eigentlich könnte alles einigermaßen gut sein; doch dann erwacht Mrs. Trebicks Wildnatur und sie sucht die Freiheit.

David Garnett wurde 1892 in Brighton geboren und war Mitglied der Bloomsbury Group um Virginia Woolf. Er war eng befreundet mit den Malern Vanessa Bell und Duncan Grant und in zweiter Ehe, mit deren Tochter Angelica Bell verheiratet. Lady into Fox war der erste Roman, den er unter eigenem Namen herausbrachte.

Im Grunde genommen, ist Garnetts Geschichte eine Fabel zum Thema Frauenbefreiung. Die Geschichte ist gut aufgebaut, ist amüsant, traurig und wunderlich, hat also alles was eine gute Geschichte haben sollte. Besonders interessant fand ich den Aspekt, was das Folgen der wilden, weiblichen Natur mit dem Mann macht, durch welche Veränderungen er zu gehen hat, bis er akzeptieren kann, was und wie seine Frau wirklich ist.

Alles, was wir geben mussten von Kazuo Ishiguro

Alles was wir geben musstenKazuo Ishiguro

Alles, was wir geben mussten

Übersetzung aus dem Englischen: Barbara Schaden

ISBN: 978-3-442-73610-2

Auf dem ersten Blick scheint Hailsham eine ganz normale englische Internatsschule, der gehobenen Klasse. Sportplätze, Pavillons, Kunstunterricht, geräumige Schlafsäle, natürlich nach Junge und Mädchen getrennt. Doch dann tauchen schuluntypische Begriffe auf. Etwas statt Lehrer, Aufseher; und was bitte sind Betreuer und Spender? Warum wird nie erwähnt woher die Kinder kommen, nie sprechen sie über ihre Eltern. In all der Idylle lauert das Grauen. Denn die Kinder, die in Hailsham aufwachsen, sind für einen bestimmten Zweck geboren.

Ishiguro erzählt die Geschichte durch Kath, eine ehemalige Schüler in Hailsham. Sie erinnert sich an ihre Freundschaft mit Ruth und Tommy, an ihre Zeit, ihr Erwachsenwerden und was die Drei verbindet und trennt. Das er Kath die Geschichte erzählen lässt, ist eigentlich nicht ganz richtig. Er nimmt uns mit in Kath Gedankenwelt und lässt uns durch ihre Augen sehen, bis zum bitteren Ende und das macht er wie gewohnt sehr gekonnt und mit einer verführerischen Leichtigkeit, die doch das Grauen, welches im Hintergrund lauert, nicht einen Moment vergessen lässt.

Weißes Meer von Roy Jacobsen

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Roy Jacobsen

Übersetzung: Andreas Brunstermann/Gabriele Haefs

20,00 €
ISBN: 9783955101053
Die Protagonistin Ingrid ist bereits in dem Vorgänger Roman Die Unsichtbaren aufgetaucht. Hier nun kehrt sie als Erwachsene auf die kleine Insel Barroy, auf der sie aufgewachsen ist, zurück. Es ist Winter 1944 und Norwegen ist von den Deutschen besetzt. Während eines Sturms werden tote deutsche Soldaten an das Ufer der Insel gespült, unter ihnen ist Alexander, ein russischer Kriegsgefangener und der lebt. Ingrid flickt ihn zusammen und findet in ihm die Liebe ihres Lebens. Dann kommen die Deutschen und durchsuchen die Insel …
Ich hatte bereits mit dem Vorgängerroman so meine Schwierigkeiten, mit diesem Buch war es noch schlimmer. Wenn mich ein Buch nach 100 Seiten nicht gepackt hat, dann lege ich es weg, weil das Leben zu kurz ist, um Sachen zu lesen, die einem nichts geben. Bei Roy Jacobsen kommt aber noch etwas anderes hinzu. Er macht mich wütend! Denn er hat eine Geschichte zu erzählen, die mich interessiert, da sind Charaktere  über die ich gerne etwas erfahren möchte und doch ist es mir, wegen der kruden, oft sprunghaften Erzählweise des Autors nicht möglich mich auf das Buch einzulassen.  Mein Beileid gilt den beiden Übersetzern, die im Gegensatz zu mir, das Buch nicht einfach zur Seite legen konnten.

Als wir Waisen waren von Kazuo Ishiguro

Als wir Waisen waren von Kazuo Ishiguro
Als wir Waisen waren von Kazuo Ishiguro

Als wir Waisen waren 

Autor: Kazuo Ishiguro

Übersetzerin aus dem Englischem: Sabine Herting

€ 9,99 [D]
€ 10,30 [A] | CHF 13,90*
(* empf. VK-Preis)

Taschenbuch/ISBN: 978-3-453-42155-4

Der Meisterdetektiv Christopher Banks wird im London der späten 30-ziger Jahre für seine Erfolge als Detektiv gefeiert. Ein Rätsel seiner Vergangenheit hat er allerdings noch nicht gelöst. Das Verschwinden seiner Eltern vor vielen Jahren. So kehrt er in seine Heimatstadt Shanghai zurück und begibt sich auf die Suche.

Wie auch schon in „Was vom Tage übrig blieb“ und „Der begrabene Riese“ nimmt Ishiguro auch hier den Leser, die Leserin, mit in die Gedankenwelt seines Protagonisten. Christopher Banks, in seiner Kindheit Puffin genannt, dachte immer, dass ihn der Verlust der Eltern nicht so sehr belastet, er verdrängt und versucht dazu zugehören, was auch gelingt. Allerdings nie so vollständig, denn da ist diese Lücke, die das Geheimnis, um das Verschwinden der Eltern hinterlassen hat. Es ist eine Reise zurück und die Erkenntnis, dass Christopher sich zwar an vieles aus seiner Kindheit richtig erinnert, es aber nicht alles so ist, wie er es wahrgenommen hat.

Kazuo Ishiguro ist mittlerweile einer meiner Lieblingsautoren. Er beherrscht es meisterhaft, seine Leser in die Geschichte zu ziehen. Seine Protagonist*innen bleiben einem, lange nach Beenden des Buches. Christopher Banks ist auch so einer. Dieser erfolgreiche Detektiv, der glaubt alles im Griff zu haben und in dem das Kind, welches er war, immer noch lebt und schließlich sein Recht verlangt.

Vom Ende der Einsamkeit – Benedict Wells

Vom Ende der EinsamkeitVom Ende der Einsamkeit

Autor: Benedict Wells

Verlag: Diogenes

Roman, Hardcover Leinen, 368 Seiten
Erschienen im März 2016
ISBN 978-3-257-06958-7
€ (D) 22.00 / (A) 22.70
sFr 30.00*
* unverb. Preisempfehlung

 

 

Eine schwierige Kindheit ist wie ein unsichtbarer Feind: Man weiß nie, wann er zuschlagen wird.

Jules, Liz und Martin, wachsen geliebt und behütet von den Eltern auf, bis das Unglück zuschlägt. Beide Eltern sterben bei einem Autounfall, die Kinder kommen aufs Internat, sind nun auf sich gestellt. Liz versucht der Einsamkeit, durch Drogen und Männer zu entfliehen, Marty stürzt sich in die Arbeit und Jules, der jüngste findet in Alva eine Freundin. Irgendwann glauben die Drei das Trauma ihrer Kindheit überwunden zu haben, doch dann, unerwartet schlägt es wieder zu und macht es den Geschwistern, die in ihrer Kindheit sehr verbunden waren, schwer, die alte Nähe wieder herzustellen.

So weit, so gut. Das Buch wurde ja in den Literatursendungen sehr gelobt und auch sonst wurde Bewunderung über Benedict Wells ausgeschüttet. Im ersten Drittel habe ich mich gefragt: Warum ist das so? Sicher war die Geschichte interessant, es las sich auch gut, aber es fielen mir auch so einige Kinken in den Charakteren auf. Dann aber nahm es deutlich an Fahrt auf und ich verstand die Begeisterung deutlich besser und doch konnte es mich nicht so hinreißen, wie einige andere. Ich würde immer noch sagen, es ist ausgesprochen lesenswert, aber eben nicht das Meisterwerk, wie allseits verkündet. Es ist nicht so sehr die Handlung, die ist gut durchdacht und hat einen schönen Erzählfluss, mehr sind es die Charaktere, deren Handlungen und Gedanken mir nicht stimmig vorkommen.

Jeder Tag ist Muttertag von Hilary Mantel

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Autorin: Hilary Mantel

Roman

256 Seiten , mit Lesebändchen, Originalverlag: Chatto & Windus, London 1985 , Originaltitel: Every Day Is Mother’s Day
Erscheinungstag: 20.04.2016
ISBN 978-3-8321-9823-7

Übersetzung: Werner Löcher-Lawrence

Evelyn Axon lebt mit ihrer Tochter Muriel in einem heruntergekommenen Haus, in einer recht guten Gegend. Menschen meidet sie. Nur die Sozialarbeiter lässt sich gezwungenermaßen sporadisch ins Haus. Die sehen nach Muriel, denn diese ist geistig behindert, und bestehen darauf, dass Muriel jeden Donnerstag in einer Einrichtung erscheint, um Kontakt nach außen zu bekommen. Eines Tages ist Muriel schwanger und Evelyn behält sie im Haus, damit es kein Gerede gibt. Doch es gibt auch eine neue Sozialarbeiterin und die nimmt ihre Arbeit richtig ernst.

Soweit der eine Strang der Geschichte. Der andere erzählt von dem Lehrer Colin, der unglücklich ist in seiner Ehe und dauernd Abendkurse macht, um von zu Haus wegzukommen. Auf einem dieser Kurse lernt er Isabel Field kenne, die wiederum die Sozialarbeiterin ist, die Evelyn Axon das Leben schwer macht.

Es ist ein frühes Buch von Hilary Mantel. In England ist es bereits 1985 erschienen. Nach dem Erfolg von Wölfe und Falken, die zwei Teile ihrer Thomas Cromwell Trilogie, bekommen nun auch deutsche Leser, ihre früheren Werke zu lesen.

„Jeder Tag ist Muttertag“ ist eine traurige Geschichte über Schuld und über Menschen die sich in ihrem Unglück eingerichtet haben. Keiner der ProtagonistInnen glaubt, dass sich etwas ändern lässt und schreckt daher schon vor kleinsten Veränderungen zurück. Die Charaktere haben Tiefenschärfe. Besonders Evelyn und Muriel sind der Autorin gelungen. Das Pendeln zwischen Normalität und Wahnsinn ist faszinierend.

Ich wünschte allerdings, ich hätte das Buch im Original gelesen. An einigen Stellen las es sich etwas hakelig und so dann und wann wurde ich aus der Geschichte gerissen, weil einige Metaphern und  Begriffe nicht stimmig waren. Kleinigkeiten, aber doch auffällig.

Die letzte Reise meiner Mutter von Anne B. Ragde

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Die letzte Reise meiner Mutter

Autorin: Anne B. Ragde

Übersetzerin aus dem Norwegischen: Gabriele Haefs

Verlag: btb/ ISBN: 978-3-442-74984-3

Preis: 9,99 €

„Verstreut meine Asche am Strand in Dänemark“

Das ist der letzte Wunsch von Birte Solveig, Mutter von Anne B. Ragde und Elin, der jüngeren Schwester der Autorin. Doch es dauert, bis es dahin kommt. Monate des Wartens, des Pflegens, des aus dem Koffer lebens und Monate der Gespräche. Gespräche, die oft mit „weißt du noch“ beginnen, aber eben auch oft mit „Warum hast du damals?“ ihren Anfang nehmen. Dazwischen der Alltag und das sich arrangieren mit den lieblosen, fahrlässigen Verhältnissen im staatlichen Pflegeheim. Eine Klage gegen die dortigen Missstände wird vom Bezirksamt letztlich folgender Maßen beantwortet.

Das Recht auf notwendige Gesundheits- und Pflegedienste beinhaltet nicht das Recht auf optimale Wahrung des Lebensstandards, soll jedoch einen gewissen Mindesstandard nicht unterschreiten.

Schon in Das Erbstück hat Anne B. Ragde über ihre Mutter geschrieben. Damals über deren Kindheit und in fiktiver Form. Die letzte Reise meiner Mutter ist ein zu tiefst berührendes Buch und, was bei der Thematik erstaunlich ist, an keiner Stelle kitschig. Sehr empfehlenswert.

Georgette Heyer

Ich lese seit frühster Kindheit. Bücher waren, und sind für mich, eine Erweiterung meiner Welt; und sie haben mir über viele dunkle Stunden hinweggeholfen. Ich glaube jedeR Leser*in kennt das, alles geht schief, die Welt droht unterzugehen, da greift man zum Buch. In solchen Fällen sind es oft die alten Lieblinge die helfen. Bei mir steht in Lebenskrisen oder einfach mal so, immer wieder Georgette Heyer auf dem Plan. Das erste Buch, welches ich von ihr las war „Der Page und die Herzogin“, im Original: These old Shades.

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Damals war ich dreizehn und eine Schulfreundin hatte mir das Buch geliehen. Ich war übrigens dieses merkwürdige Kind, das ganze Nachmittage in der Bücherei rumhängen konnte und dort habe ich mir auch so nach und nach alle anderen Romane von Georgette Heyer besorgt. Und selbst jetzt, 45 Jahre nach dem ersten Kontakt, lese ich sie immer noch. Und viele meiner Freundinnen tun es auch und verbinden mit dieser Autorin ähnliche Erlebnisse und ihre Erwähnung zaubert ein besonders glückliches Lächeln auf die Gesichter. Es gibt aber auch so einige, die einem mit einem süffisanten Lächeln begegnen und meine: Die hat doch nur Liebesschnulzen geschrieben. Meist haben diese Leute keines der Bücher Georgette Heyers gelesen. Sicher geht es bei ihr um Liebe, wie in vielen anderen Büchern auch. Aber als schnulzig würde ich die Bücher nicht beschreiben. Es sind historische Liebesromane. Die gerne im Rokoko oder Regency in England und Frankreich spielen. Immer sind ihre Frauenfiguren, stark und haben einen unabhängigen Geist. Georgette Heyer beherrschte neben dem Wissen, um die Mode und die Geflogenheiten der jeweiligen Epoche eine ganz besondere Kunst: Sie konnte wunderbar Dialoge schreiben.

Ich war übrigens ganz gerührt, als ich mir ein Gespräch mit Stephen Fry im Oxford Union anhörte und er Georgette Heyer sehr lobte. Ich befinde mich also in bester Gesellschaft.

Gerade bin ich am Überlegen, wer denn mein Sommerklassiker werden soll. Georgette Heyer steht oben auf der Liste, neben Daphne du Maurier.

Der Pfau von Isabell Bogdan

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Der Pfau

Autorin: Isabell Bogdan

Kiepenheuer&Witsch
ISBN: 978-3-462-04800-1
Erschienen am: 18.02.2016
256 Seiten, gebunden
Lieferbar

Preis
Deutschland
18,99 €

Manchmal hört man von einem Buch, welches sehr kontrovers besprochen wird. So ist es mit Der Pfau von Isabell Bogdan. Dass es von der Kritik hochgelobt wurde, konnte man wahrlich nicht behaupten. Aber ich dachte, du magst Schottland, du magst Pfauen und englischer Humor, ist ja auch nicht verkehrt, also hol es dir mal aus der Bibliothek und bilde dir selbst eine Meinung.

Erst einmal, wer immer englischen Humor mit diesem Buch in Verbindung gebracht hat, hat anscheinend keine, aber auch wirklich gar keine, Ahnung, was das sein könnte. Ebenfalls nicht zutreffend ist es, es eine subtile Komödie zu nennen. Eine Aneinanderreihung von Klischees und Banalitäten treffe es da schon besser. Dabei sind die Zutaten so, dass man wirklich etwas daraus machen könnte. Ein heruntergekommener Landsitz in Schottland, der von Lord und Lady McIntosh durch Vermietung eines Flügels und der im Umland gelegenen Cottages halbwegs zusammen gehalten wird, eine Gruppe Banker, die sich zwecks Teambildungsmaßnahme mit Köchin und Psychologin für ein Wochenende einmietet, plus einen hormongestörten Pfau, der sich auf alles Blaue stürzt. Hört sich doch alles recht vielversprechend an, oder? Leider hält es dieses Versprechen nicht.