coralineCoraline und ihre Eltern sind umgezogen und zwar in ein altes düsteres Haus, mit sehr merkwürdigen Nachbarn. Da sind die beiden alten Damen mit den Hunden. Beide waren Schauspielerinnen und dann ist da der alte Mann mit dem Schnurrbart und erzählt von seinem Mäuseorchester. Doch nichts ist so merkwürdig, wie die Welt die sich hinter einer gewissen Tür in der neuen Wohnung verbirgt.

Coraline, die sich langweilt und auch nicht übermäßig von ihren Eltern beachtet wird, wird von der Tür magisch angezogen. Schließlich ist sie eine Entdeckerin. Was sie dort entdeckt, findet sie zu erst gar nicht so schlimm. Da ist eine Frau, die sich „die andere Mutter“ nennt und einen anderen Vater gibt es auch. Das Essen dort ist soviel besser als in Coralines richtigen zu Hause, wo ihr Vater gerne exotische Gerichte kocht. Aber Coraline merkt schnell. dass in der Welt der „anderen Eltern“ etwas nicht stimmt. Die andere Mutter ist eine Kinderfängerin und ist nun hinter Coraline her. Als sie deren richtige Eltern gefangen nimmt, begibt sich Coraline daran diese zu befreien und die Tür ein für alle Mal zu verschließen.

Ich habe dieses Buch wahrlich genossen. Fantasie, Grusel und ein mutiges Mädchen, was braucht es mehr? Genau die Art Buch, die ich gerne in meiner Kindheit gelesen hätte, aber damals hätten die Erwachsenen sicher geglaubt, dass es zu gruselig, für ein Kind wäre. Die gleichen Erwachsenen übrigens, die mir Hänsel und Gretel und andere Märchen vorgelesen haben, die mir wahrlich Alpträume verursachten.

Ich habe das Buch im englischen Original gelesen. Die deutsche Ausgabe ist im Arena Verlag in der Übersetzung von Cornelia Krutz-Arnold erschienen. Coraline im Arena Verlag



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