edvard

Edvard, fast 15 hat es nicht leicht mit dem erwachsen werden. Die Eltern nerven, vor allem mit ihrem dauernden Verständnis, die Angebetete weiß gar nicht das er existiert und überhaupt ist alles eher doof. Dann ist da noch der griesgrämige Nachbar und dessen Pudel und dessen Häufchen, in die Edvard schon mal tappt. Wie gesagt leicht ist es nicht.  Um nun heraus zu bekommen, was das Mädchen seiner Träume so treibt, erfindet er Jason, einen angeblichen amerikanischen Austauschschüler, und sendet ihr in dessen Namen eine Freundschaftsanfrage, die diese begeistert annimmt. Doch das macht es auch nicht einfacher, im Gegenteil. Schnell merkt Edvard das Lügen schnell wachsen und sich vermehren. Er lernt auch, das der erste Eindruck täuschen kann und der griesgrämige Nachbar gar nicht so ein übler Kerl ist. Als der sein Haus verlieren soll, wird Edvard aktiv …

Zoë Beck lässt Edvard über sein Leben via  Blog berichten und das macht Spaß. Man ist dicht dran. Erinnerungen an die eigene Pubertät kommen hoch und die Erkenntnis, dass sich bis auf die technischen Möglichkeiten nicht viel verändert hat, was diese Phase angeht. Habe ich gerne gelesen und kann es nur wärmstens weiterempfehlen. Nicht nur für Jugendliche, funktioniert auch bei Menschen die die Pubertät deutlich 40 Jahre hinter sich gelassen haben.

 



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