Finnisches Feuer – Johanna Sinisalo

Finnisches Feuer – Johanna Sinisalo

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Finnisches Feuer – Johanna Sinisalo

Roman, aus dem Finnischen von Stefan Moster (Orig.: Auringon ydin)
1. Aufl. 2014, 318 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Tropen Roman bei Klett-Cotta
ISBN: 978-3-608-50144-5

Handlung:

Die Bürger Finnlands sind ruhig gestellt. Frauen sind domestiziert und zu sprechenden Barbiepuppen gezüchtet worden, allein auf hausfrauliche Fähigkeiten und sexuelle Verfügbarkeit getrimmt. Überall Überwachungskameras und Verbote. Keine Handys, kein Internet, dafür strikte Vorgaben für alles und jedes. Aber es gibt Widerstand. Im Untergrund werden Chillis gezüchtet von denen man richtig high wird, revolutionäres Potential entwickelt und weitergibt.

Frau Braun meint: 

Johanna Sinisalo hat mit „Finnisches Feuer“ eine interessante Parabel geschrieben. Sie hat für die Handlung nicht eine ferne Zukunft gewählt, sondern das Jahr 2017. Die Geschehnisse die zu dem Punkt an dem die Geschichte beginnt führen, lässt Sinisalo ihre Protagonistin Vanna in Form von Briefen an ihre verschwundene Schwester Manna erzählen. Die Lebensumstände, die Gesetze und Regeln der Gesellschaft werden in Form von Artikeln, Gesetzesauszügen und wissenschaftlichen Abhandlungen erklärt. Die eigentliche Geschichte spinnt sich dazwischen. Mir hat dies sehr gefallen. Die Einschübe über die Verordnungen und Gesetze stören den Lauf der eigentlichen Geschichte nicht. Im Gegenteil, ich empfand diese Form als sehr viel angenehmer, als lange Erklärungen innerhalb des Textes.

Ein Buch welches ich gerne weiterempfehle.

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