Als ihre Tochter Emma auszieht, fällt die alleinerziehende Mutter Anette in ein Loch und hat keine Ahnung, wie sie die Lücke füllen soll. Ihre Arbeit im Supermarkt der schwedischen Kleinstadt, in der sie lebt, füllt sie nicht wirklich aus. Ihre beste Freundin rät ihr, sich zu verlieben. Kein schlechter Plan, aber Anette hat es nicht so mit Beziehungen. Sie hat Emma mit 19 bekommen und ist seit dem immer alleine gewesen. Doch sie besinnt sich auf ihre Jugendträume und will einen davon umsetzen: Sie will Motorrad fahren! Also bucht sie Fahrstunden und da Fahrlehrer Lukas, nicht nur sehr hübsch, sondern auch sonst einiges zu bieten hat, klappt das mit dem Verlieben auch. Als sie dann noch gebeten wird, sich an der Organisation des Stadtfestes zu beteiligen, beginnt sich die Lücke, die Emmas Auszug hinterlassen hat, zu schließen. Sogar ihre demente Mutter, besucht Anette nun recht oft … hauptsächlich, weil diese ihr von einer Affäre berichtet hat.

Katarina Bivald hat da ein umwerfendes Buch über Mütter und Töchter, über das Leben in einer kleinen, strukturschwachen Stadt und über die Liebe zu einem jüngeren Mann geschrieben.Irrsinnig komisch,  aber auch tiefsinnig ist die Geschichte um Anette, Emma und Pia, die auf unterschiedliche Art versuchen mit dem Leben klar zu kommen. Sehr empfehlenswert.

Highway to heaven

Autorin: Katarina Bivald

Übersetzerin: Gabriele Haefs

Verlag: btb

Preis: 10,00 €