Im Buchregal gefunden

Manchmal hört oder liest man von einem Buch und denkt sofort, dass möchte ich unbedingt lesen … und dann liegt soviel anderes auf dem Stapel und man vergisst es wieder, bis eines Tages das Aufräumen eines Bücherregals ansteht und man so einige Schätzchen wiederfindet, die noch gelesen werden wollen. Zwei dieser möchte ich hier vorstellenleifrand-b-sLeif Rand – Planet Magnon – Verlag Kiepenheuer & WitschEs wird auch mein erstes Leif Rand Buch sein, aber sicher nicht mein letztes. Ich habe es halb durch und bin bis dato entzückt.

Klappentext:

In den unendlichen Weiten des Weltraums existiert ein Sonnensystem, in dem endzeitlicher Frieden herrscht. Seine sechs Planeten und zwei Monde werden von einer weisen Computervernunft regiert, die auf Grundlage von perfekter Statistik und totalem Wohlstand die fairsten Entscheidungen trifft. Zwischen Metropolenplanet Blossom und Müllplanet Toadstool ist längst die neue Zeit angebrochen, eine postdemokratische Ära des Friedens und der Selbstkontrolle. Menschen haben sich zu Kollektiven zusammengeschlossen, zu ästhetischen Gemeinschaften, die um die besten Lebensstile konkurrieren. Marten Eliot und Emma Glendale, die beiden jungen Spitzenfellows des Dolfin-Kollektivs, verlassen ihren heimischen Campus und reisen von Planet zu Planet, um neue Mitglieder anzuwerben. Doch das Sonnensystem wird erschüttert, als das aggressive Kollektiv der gebrochenen Herzen von sich reden macht, von dem man annimmt, es bestehe aus emotionalen Verlierern. Minzefarbene Giftwolken steigen von Marktplätzen und Sommercamps auf, tatsächliche Gewalt droht in die Planetengemeinschaft zurückzukehren. Auf ihren Reisen rücken Marten und Emma die gebrochenen Herzen gefährlich nahe. Können die beiden den Umsturz verhindern? In »Planet Magnon« schickt Leif Randt seine Protagonisten in eine bizarr utopische Welt, in einen Kosmos der Saurier und Raumschiffe, der an neue Popmythen ebenso erinnert wie an Klassiker des Hollywoodkinos. Ihm gelingt die Vereinigung von poetischer Eleganz, literarischem Wagemut und packendem Genre.

Tiefseepiraten-s-b

Tiefseepiraten von Eric Linklater, übersetzt von Gabriele Haefs.

Ein Buch, dass wie alle Bücher von Eric Linklater neu aufgelegt gehört. Sein WIND IM MOND, ist eines der schönsten Bücher die jemals geschrieben wurden und steht auf meiner Hitliste auch weit vor Pippi Langstrumpf.

Klappentext zu Tiefseepiraten:

Als die Brüder Timothy und Hew die Geheimnisse der Meere enträtseln und darüber hinaus noch, wie die beiden sich unter Wasser wie die Fische bewegen können, geraten sie in eine Tiefseewelt von blutrünstigen Piraten und in ein atemberaubendes Abenteuer. Nichts weniger steht auf dem Spiel, als die Rettung der Welt vor gnadenlosen Banditen. Angeführt wird die ruchlose Bande von zwei garstigen und Furcht erregenden Piratenkapitänen. Die planen nämlich, die Längen- und Breitengrade zu kappen. Und wie es manchmal so ist: Nur die beiden Brüder Timothy und Hew können die Welt retten. Sollte es den Schurken gelingen, die Knoten, wo sich Längen- und Breitengrade treffen, zu zerschlagen, wäre die Welt verloren. Also schwingen sich die jungen Helden wider Willen auf Reithaie, um vertrauensvolle Mitstreiter für ihre Mission zu suchen, unterstützt von allerlei Seegetier und abgesoffenen Seeleuten. Als es schließlich zu der großen Entscheidungsschlacht kommt, entpuppt sich ganz unerwartet jemand anderes als wahrer Held und Retter…

About KaBra

Karin Braun, 59 Jahre, begeisterte Leserin und Erzählerin. Im Grunde mache ich dauernd was mit Worten. Entweder lese ich oder ich schreibe und oft schreibe ich über das Gelesene.

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