SternwandererSternwanderer

Autor: Neil Gaiman

Übersetzerin: Christine Strüh

die Rezension bezieht sich auf eine Antiquarische Ausgabe

Erst einmal es gibt eine neuere Ausgabe des Buches, sogar mit Bildern, wenn ich es richtig gesehen habe. Ich habe dieses Buch antiquarisch erstanden und bin hoch erfreut darüber.

Die Geschichte beginnt im Städtchen Wall zu Zeiten Queen Victorias. Tristran Truth wächst dort auf und eigentlich ist es ein ganz normaler Ort zu besagter Zeit. Nur eine Besonderheit ist da. Wall hat seinen Namen von der Mauer, die es zum Feenland abgrenzt und in dieser Mauer gibt es ein Loch, welches bewacht wird, damit niemand versehentlich im Feenland landet. Nur alle neun Jahre ist es erlaubt auf die Weide hinter der Mauer zu gehen. Dann findet dort ein Markt statt. Tristran nun ist noch nie auf der anderen Seite gewesen. Bis dato hat ihn das nicht groß gestört, aber nun wird nötig ins Feenland zu gehen. Denn Tristran ist verliebt. Seine Angebete Victoria hat zugestimmt ihn zu heiraten, wenn er ihr einen Stern bringt, den Stern den die beiden fallen gesehen haben. Tristran macht sich auf den Weg und erlebt Unglaubliches. Er findet den Stern und entdeckt, dass es ein Mädchen ist. Doch nicht nur er war auf der Suche nach ihr. Die Rückreise nach Wall entwickelt sich zu einem lebensgefährlichem Abenteuer.

Wer Fantasy und Märchen liebt, ist hier richtig. Neil Gaiman ist sicher ein Meister seines Faches und hat mich auch mit dieser Geschichte entzückt. Witzig, bildhaft und originell werden alt bekannte Zutaten der britischen Folklore zu etwas neuem frischen vermischt.



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