Magnus Schwert – Das Schwert des Sommers von Rick Riordan

Magnus Chase_sMagnus Chase, Band 1: Das Schwert des Sommers (Hardcover)

von Rick Riordan
übersetzt von Gabriele Haefs

Magnus Chase lebt seit zwei Jahren auf der Straße und schlägt sich nach dem Tod seiner Mutter so einigermaßen durch. Er staunt nicht schlecht, als er an seinem 16. Geburtstag erfährt, dass sein Vater wohl der nordische Gott Freyr ist, dass er ein sagenumwogenes Schwert finden soll, hinter dem auch so unangenehme Gestalten wie der Chef der Feuerriesen Surt und noch einige andere her sind. Das Buch beginnt dann auch gleich mit Magnus Tod und seinen Einzug in Walhalla, dem Jenseits für in der Schlacht gefallene Krieger, wohin in die Walküre Samira nicht ganz zu rechtens gebracht hat. Was sie auch ihren Job kostet. Magnus erfährt, dass Ragnarök bevorsteht, wenn er nicht dafür sorgt, dass das Schwert nicht in die falschen Hände fällt, ach ja, und der Fenris Wolf erneut in Ketten gelegt wird.

Nachdem Rick Riodran seine jugendlichen Helden in die griechische, römische und ägythsche Götterwelt geschickt hat, etabliert er mit Magnus Chase einen neuen Streiter für das Gute und die Rettung der Welt. Die Geschichte ist rasant und lustig erzählt und es macht Spaß mit Magnus, Samira, dem modebewussten Zwerg Blitz und dem Alben Hearthstone unterwegs zu sein. Es lässt sich viel interessantes über den nordischen Pantheon erfahren. Ich höre jetzt schon wie einige Leser sagen: Ja, aber das kenne ich doch ganz anders. Mag sein, es gibt keine Aufzeichnungen aus vorchristlicher Zeit über die religiöse Welt der Wikinger und so gibt es viele Versionen und Riordan hat halt die genommen, die seinem Plot passen. Was ja nur recht und billig ist. Was er denn noch hinzugefügt hat, ist einfach unwiderstehlich.  Eine Serie die ich bestimmt weiterlesen werde.