111 Gründe Norwegen zu lieben von Gabriele Haefs

111-gruende-norwegenGabriele Haefs
111 GRÜNDE, NORWEGEN ZU LIEBEN
Eine Liebeserklärung an das
schönste Land der Welt
ca. 288 Seiten | Taschenbuch
Mit separatem Farbteil
ISBN 978-3-86265-613-4
12,99 EUR (D) |Verlag: Schwarzkopf & Schwarzkopf

Man könnte denken, dass es nicht unbedingt 111 Gründe braucht um Norwegen zu lieben. Das mag so ein, doch sollte man das vorliegende Buch auch dann unbedingt lesen, denn nach der Lektüre, wird man 112 Gründe haben und jeden einzelnen wertschätzen. Der 112. Grund wird sein, dass es dieses Buch gibt.

Gabriele Haefs ist geradezu prädestiniert Norwegens Vielfalt und Schönheit zu preisen, denn einerseits ist sie durch familiäre Bande, sowie durch ihre Tätigkeit als Übersetzerin nordischer Sprachen, sozusagen Insiderin, hat andererseits aber auch Abstand zu dem Land, denn sie lebt in Hamburg. Genau dieser Blick von Außen ist wichtig. Ein weiterer Vorteil, sie für dieses Projekt gewonnen zu haben ist, dass sie eine begnadete Erzählerin ist und ihre Interessen sich nicht nur auf die Literatur beschränken, sie berichtet kenntnisreich aus der norwegischen Musikszene,  kennt sich auf kulinarischen Gebiet aus, ist in Sachen Kunst und Kultur bewandert und weiß um die Eigenheiten der Trolle und nordischen Götter.  Wir erfahren von der Wichtigkeit des Taufscheins und der Personennummer und dass man sich am norwegischen Königshof besser ein kritisches Gespräch über die Pelzindustrie verkneift, man aber ungestraft alles auf dem Teller liegen lassen darf, was man nicht mag. Die Gefahr, zu Königs auf ein Häppchen gebeten zu werden, dürfte gering sein,  aber es ist halt auch immer gut, gewappnet zu sein und noch besser zu wissen, wie man einen Eklat vermeidet.

Eigentlich wollte ich das Buch in Etappen lesen, immer so 10 Gründe pro Tag. Daraus wurde allerdings nichts, ein Grund führte zum Nächsten und die Lektüre war so amüsant und aufschlussreich, dass ich bis tief in die Nacht hinein in Norwegen unterwegs war und ich liebte das Land mit jedem Grund mehr. Dabei ist die Autorin nicht unkritisch, ganz und gar nicht. Das macht es ja so interessant. Etwas lieben, das perfekt ist, ist langweilig. Es ist ein Land mit Ecken und Kanten, mit Bergen und Fjorden, mit einer sehr merkwürdigen Alkoholpolitik, und Bewohnern, die ausgesprochen kreativ mit dieser umgehen. Es ist ein Land in dem Black Metal lebt und gejoikt wird, dass die Schwarte kracht und die 111 Gründe es zu lieben, zeigen es in seiner ganzen Vielfalt.

Unbedingt empfehlenswert!

Federgrab von Samuel Bjørk

federgrab_sSamuel Bjørk

Federgrab

Übersetzerin: Gabriele Haefs

€ 12,99 [D] inkl. MwSt.

Verlag: Goldmann

ISBN: 978-3-442-20525-7

Eine 17-Jährige wird tot aufgefunden. Stranguliert, nackt auf ein Bett aus Federn gelegt, mit einem Pentagramm aus Lichtern umkränzt und mit einer weißen Blume zwischen den Lippen. Die Ermittlungen werden, wie bereits in Engelskalt, von Holger Munch, Mia Krüger und deren Team übernommen. Ihre Nachforschungen bringen sie in eine Gärtnerei, in der auffällige Teenager Halt finden sollen, auch Camilla, das Opfer, war dort untergebracht. Trotz vieler Spuren, kommen die Ermittlungen nicht richtig voran, bis ein Hacker den Ermittlern einen Film zu spielt, den er im Dark-Net gefunden hat. Es steht zu befürchten, dass der Täter oder die Täterin erneut zu schlagen wird.

Wie auch bereits Engelskalt hat mir auch Federgrab gefallen, allerdings gibt es auch einiges zu bemängeln. Zuerst einmal: Der Plot spannend und logisch. Was allerdings dieser Miriam Munch (Tochter des Kommisars) Strang soll, erschließt sich mir nicht. Das mag anderen Leser*innen anders gehen. Ich fand es unnötig, da die Protagonisten nun wahrlich genug Gepäck haben, das es ihnen schwer macht zu funktionieren. Die Charaktere mag ich. Sie haben Substanz und sie entwickeln sich und ich bin gespannt wie es weitergehen wird mit Munch und Konsorten.

Was mich wirklich geärgert hat, waren diese ständigen Wiederholungen. Wenn ich einmal lese, dass der Munch seit 10 Jahren geschieden ist und kein gutes Verhältnis zu seiner Ex-Frau hat, habe ich es begriffen, es tut nicht nötig, es dauernd, mit fast den selben Worten zu erwähnen, zu Mal es für die Handlung vollkommen irrelevant ist.

 

Ins Westeis von Tor Even Svanes

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Ins Westeis

Übersetzung aus dem Norwegischen: Gabriele Haefs und Andreas Brunstermann

Preis: 18,00 €
ISBN: 978-3-95510-115-2

Osburg Verlag

 

Die junge Tierärztin Mari soll im Auftrag der norwegischen Fischereiaufsicht die Ergebnisse des Robbenfangs vor Grönland dokumentieren. An Bord ist sie die einzige Frau.  Die Reise wird für Mari zum Alptraum. Zuerst sind es nur die üblichen sexuellen Anspielungen, doch als sie, schockiert von der Brutalität mit der der Robbenfang vonstatten geht, bekannt gibt, dass sie die Verstöße gegen die gesetzlichen Auflagen melden wird, beginnt der Terror. Als eine dänische Delegation an Bord kommt, erhofft sie sich von dort Hilfe, doch die wird verweigert. Also greift sie zu einer höchst gefährlichen Maßnahme um sich zu retten.

Eine Erzählung über Macht und Verletzbarkeit

… steht im Klappentext. Die norwegische Zeitung Klassenkampen schreibt

Eine nahezu makellose Erzählung. Tor Even Svanes zwingt den Leser, der Furcht ins Auge zu sehen

Beiden kann ich nur zustimmen. Tor Even Svanes erzählt Maris Geschichte in Fragmenten, auf einigen Seiten gibt es nur einen Absatz, eine Zeile, dann wieder ein längeres Stück. So wie Erinnerungen eben nach einem traumatischen Erlebnis kommen. Man wird sofort hineingezogen in diese Alptraumfahrt. Mir hat besonders die klare Sprache gefallen und dass sich der Autor zurücknimmt, man hat nicht einmal das Gefühl, dass Svanes eine Geschichte erzählt, sondern der Leser erfährt Maris Geschichte, es sind ihre Erinnerungen, ihre Angst, ihr Schock über die Brutalität, über die Schießgeilheit der Männer, die sich am Töten der Tiere förmlich berauschen. Ein kleines, aber gewaltiges Buch.

Aus dem Feuer von Ingvar Ambjørnsen

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Ingvar Ambjørnsen

Aus dem Feuer

Roman

Aus dem Norwegischen
von Gabriele Haefs

Deutsche Erstausgabe
Gebunden mit Schutzumschlag,
320 Seiten
€ (D) 22,–

ISBN 978-3-96054-012-0

Alexander Irgens, der Protagonist in »Aus dem Feuer« hat es wahrlich geschafft. Er ist mit seinen Krimis um Stieg Hammer zum Bestsellerautoren geworden und wird von allen Seiten hofiert und geehrt. Als er und seine Geliebte Vilde, nach einem Dinner mit elf Buchhändlerinnen einen aufdringlichen Fan übel zusammenschlagen, flieht er in Richtung Island und später Deutschland und lässt Vilde, ebenso wie seine Ehefrau Ada mit dem Scherbenhaufen und der begeisterten Presse zurück. Als sich die Wogen glätten kehrt er nach Norwegen zurück und es scheint, dass sich alles zum Besten fügt. Irgens ist in der Heimat, die er verloren glaubte, und bei sich angekommen. Ehrungen winken. Er soll den Poirot Krimipreis erhalten und Ehrenbürger seiner Heimatstadt soll er auch werden, doch wie es so mit der Vergangenheit ist, so ganz wird man sie nie los. Passend zum Poirot Preis, verhandelt dann auch Claes Otto Gedde, einigen sicher noch aus »Eine lange Nacht auf Erden« bekannt, die Causa Irgens in typisch poirotscher Manier.

Es ist immer wieder eine Freude Ambjørnsen zu lesen, besonders, wenn er sich, wie bei diesem Roman, in Hochform befindet. Es ist alles im richtigen Maße vorhanden, die poetischen Naturbeschreibungen, die Hintergrundgeschichte der Charaktere. Diese nicht in aller Breite ausfabuliert, sondern angedeutet, Raum für eigene Interpretationen lassend. Ein Buch, das man nicht aus der Hand legen mag.

»Aus dem Feuer« gehört zu einem Reigen verschiedener Romane, die nicht inhaltlich, mit einander verbunden sind. So treffen wir auf Personen aus früheren Büchern, wie etwa dem enfant-terrible Claes Otto Gedde, der immer für einen Überraschungseffekt gut ist.

Die Schilderung des Alexander Irgens und seine Art durchs Leben zu gehen, ist wundervoll gelungen. Mehrfach beim Lesen, begann ich ihn fast gern zu haben, bis eine Stimme in meinem Hinterkopf einsetzte und flüsterte: »Spinnst du? Der Kerl ist doch ein egoistisches, karrieregeiles Arschloch, der sich um nichts und niemanden, außer sich selber schert.« Ein wunderbar ambivalenter Charakter.

Totensommer von Trude Teige

TotensommerTrude Teige

Totensommer

Übersetzung aus dem Norwegischen:

Gabriele Haefs und Andreas Brunstermann

Aufbau Taschenbuch

978-3-7466-3217-9

9,99 €

Die Journalistin Kasja Coren hat sich an die Küste von Møre, in das Haus ihrer Kindheit zurückgezogen. Dort will sie ein Buch über die Rolle der Frauen im Widerstand, während des 2. Weltkriegs schreiben. Aber die Idylle ihrer Kindheit findet sie nicht in dem kleinen Ort. Ein Deutscher wird ermordet und kurz darauf die alte Frau bei der gewohnt hat. Kasja findet einiges über die Vergangenheit der alten Jenny und des Deutschen Gerts und des Ortes heraus.

Mir hat besonders der Aufbau dieses Krimis gefallen. Die Rückblenden in die Geschehnisse der Jahre 1941 – 1943 machten deutlich warum die Charaktere zueinander stehen, wie sie nun einmal stehen. Überhaupt gelingt es der Autorin die Kriegstraumata, die immer noch aktiv sind und auch für die nachfolgende Generation deutlich zu machen. Was mit besonders gut gefallen hat: Trude Teige gibt ihren Ermittler*innen ein Privatleben, schafft es aber eine gute Ausgewogenheit zu finden und das Private nicht überhand nehmen.

Trude Teige ist in Norwegen schon lange eine feststehende Größe in der Krimiliteratur. Nun ist die ehemalige Fernsehjournalistin auch in Deutschland angekommen und ich freue mich darüber. Wie ich hörte ist auch schon ein weiterer Krimi von ihr bei Aufbau in Vorbereitung.

Am 03.09.2016 liest Trude Teige in Hamburg im Rahmen der langen Literaturnacht. In Jussi, mein skandinavisches Krimi Buch Café, Lehmweg 35, Hamburg.

 

Weißes Meer von Roy Jacobsen

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Roy Jacobsen

Übersetzung: Andreas Brunstermann/Gabriele Haefs

20,00 €
ISBN: 9783955101053
Die Protagonistin Ingrid ist bereits in dem Vorgänger Roman Die Unsichtbaren aufgetaucht. Hier nun kehrt sie als Erwachsene auf die kleine Insel Barroy, auf der sie aufgewachsen ist, zurück. Es ist Winter 1944 und Norwegen ist von den Deutschen besetzt. Während eines Sturms werden tote deutsche Soldaten an das Ufer der Insel gespült, unter ihnen ist Alexander, ein russischer Kriegsgefangener und der lebt. Ingrid flickt ihn zusammen und findet in ihm die Liebe ihres Lebens. Dann kommen die Deutschen und durchsuchen die Insel …
Ich hatte bereits mit dem Vorgängerroman so meine Schwierigkeiten, mit diesem Buch war es noch schlimmer. Wenn mich ein Buch nach 100 Seiten nicht gepackt hat, dann lege ich es weg, weil das Leben zu kurz ist, um Sachen zu lesen, die einem nichts geben. Bei Roy Jacobsen kommt aber noch etwas anderes hinzu. Er macht mich wütend! Denn er hat eine Geschichte zu erzählen, die mich interessiert, da sind Charaktere  über die ich gerne etwas erfahren möchte und doch ist es mir, wegen der kruden, oft sprunghaften Erzählweise des Autors nicht möglich mich auf das Buch einzulassen.  Mein Beileid gilt den beiden Übersetzern, die im Gegensatz zu mir, das Buch nicht einfach zur Seite legen konnten.

Schritt für Schritt von Herbjørg Wassmo

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Herbjørg Wassmo, erzählt in diesem autobiografischen Roman von ihrem Leben und wie sie Schritt für Schritt zu der wurde, die sie nun ist: Nämlich Norwegens meistgelesenste Schriftstellerin. Dorthin war es ein langer Weg und es war kein leichter. Das Verhältnis zum Vater ist gespannt und von Abscheu geprägt, ihr Verhältnis zur Mutter ist innig, aber auch distanziert. Als sie selber jung und unverheiratet Mutter wird, versucht sie trotzdem Abitur zu machen und scheitert. Schließlich eine Ausbildung zur Lehrerin, Ehe, zweites Kind und eine Anstellung, gemeinsam mit dem Ehemann der ebenfalls Lehrer ist, hoch im Norden. Dort findet sie dann auch zum Schreiben und nach und nach hat sie Erfolg.

Herbjørg Wassmo erzählt in ihre Geschichte nicht im Präsens. „Sie“ ist es in deren Leben sie uns mitnimmt und damit schafft sie eine angenehme Distanz zu der, die sie einmal war, und zu den Verletzungen, die auf dem Lebensweg liegen. „Sie“ ist keine, die es sich einfach macht. „Sie“ begehrt auf gegen Chauvinismus, dem sie in allen Phasen ihres Lebens begegnet und geht ihren Weg. Sie beginnt kurz vor dem Erscheinen ihres ersten Romans ein Literaturstudium und widmet sich, nach dem dieser vom Norwegischen Rat mit einem Preis bedacht wurde, ausschließlich dem Schreiben.

Mich hat das Buch tief berührt. Da ist einmal die Sprache, mit der die Autorin sowohl die Landschaft im Norden, als auch „Sie’s“ Seelenlandschaft beschreibt.

Fazit: Sehr empfehlenswert

Schritt für Schritt von Herbjørg Wassmo ist im Argument Ariadne Verlag erschienen und wurde aus dem Norwegischen von Gabriele Haefs übersetzt.

Mehr Informationen finden sich hier: http://www.argument.de/belle_index_reload.html?ea/wassmo3_schritt.html

 

Kalte Wahrheit von Jan Mehlum

Kalte Wahrheit

von Jan Mehlum

Übersetzung aus dem Norwegischem:  Gabriele Haefs und Andreas Brunstermann

Verlag: Grafit

ISBN 978-3-89425-673-9
Erscheinungsdatum: 10/2015

 

Sind Sie ein Rechtsanwalt, der den Leuten hilft?

Diese Frage sellt die vierzehnjährige Elvira Widerberg dem Rechtsanwalt Svend Foyn. Er reagiert verhalten, weiß nicht was er von dem Mädchen halten soll und ihrem Wunsch einen Mann zu finden, der ihrer Schwester ein pornografisches Foto aufs Handy geschickt hat. Foyn unternimmt einen lauen Versuch, weil ihn das Mädchen fasziniert und lässt es denn auf sich beruhen. Dann ist Elvira plötzlich tot und alles deutet auf Selbstmord hin, was Foyn nicht so richtig glauben will und kann. Er beginnt in diesem Fall, der laut Polizei keiner ist zu ermitteln. Dann verschwindet Elviras ältere Schwester Johanna und es wird komplizierter.

Dieses war mein erster Jan Mehlum Krimi und ganz sicher nicht mein letzter. Es ist mir ein wenig unverständlich, wieso ich immer noch nicht über diesen Autoren gestolpert bin, der in unseren Landen sehr viel mehr Aufmerksamkeit verdient, als er bis dato erfahren hat.  Kalte Wahrheit erzählt eine Missbrauchsgeschichte, deren Grauen sich durch die leisen Zwischentöne entwickelt. Mehlums Ermittler Svend Foyn ist einer mit Ecken und Kanten, aber angenehm wenig depressiv, obwohl er einiges gesehen und erlebt hat. Gerne mehr davon.

 

 

 

 

Ein norwegisches Haus von Vigdis Hjorth

Vigdis Hjorth
Übersetzerin: Gabriele Haefs
ISBN: 9783955100919
Osburg Verlag
Preis: 20,00 €
Die Textilkünstlerin Alma hat es nicht so mit Menschen. Aber sie liebt ihr Haus. Dumm nur, dass sie die Einliegerwohnung vermieten muss, denn was sie mit ihren Aufträgen verdient reicht nicht so ganz zum Leben. Eines Tages vermietet Alma, aus der Angst heraus so schnell keine anderen Mieter zu finden, an ein polnisches Paar, dass ihr in vielen suspekt erscheint. Misstrauisch beäugt sie die Fremden nun in ihrem Alltag.
Als ich zu lesen begann dachte ich: Verdammt! Bewusstseinsstrom. Das kann so leicht schiefgehen. Nicht so bei Vigdis Hjorth, die ihre Leser mit in Almas Gedankenwelt nimmt. Diese nicht sehr der Welt zugewandte Frau, deren Welt ihr Haus ist. Es gibt da zwar einen Liebhaber, aber der bleibt blass. Es gibt da auch Kinder, die mittlerweile erwachsen sind, aber auch die spielen keine Rolle mehr. Alma lebt in ihrer eigenen Welt, geniesst die Augenblicke in denen sie Kunst erschafft und ab und an, wenn ihr die Welt zu eng wird, bricht sie aus und verreist. Aber immer alleine. Die erzwungene Nähe zu den polnischen Mietern kann sie nur schwer ertragen. Gleichzeitig sind diese die einzigen Menschen, die sie interessieren und mit denen sie sich beschäftigt.
Vigdis Hjorth hat da ein wunderbares Buch geschrieben und obwohl sie kaum etwas über Almas Vergangenheit und ihre Herkunft preisgibt, alles wird nur angerissen, ist diese Alma unglaublich plastisch und sie denkt die Gedanken, die wir auch manchmal denken und uns dann schämen.
Fazit: Ein wunderbares, gehaltvolles Buch