William Wenton und die Jagd nach dem Luridium

William Wenton und die Jagd nach dem Luridium

Autor: Bobbie Peers

Übersetzung aus dem Norwegischen: Gabriele Haefs

Alter: ab 10 Jahre

ISBN 978-3-551-55367-6

Preis: 14,99 (D)

William Wenton, der unter dem Namen Olsen, mit seinen Eltern in Norwegen lebt, weiß wenig über seine Herkunft. Aber er weiß, dass er nicht wirklich Olsen heißt und er weiß, dass die Familie so einiges unter der Decke halten muss, um nicht in Gefahr zu geraten. Außerdem ist William ein begnadeter Rätsellöser und Codeknacker. Als er den vertracktesten Code der Welt auf einer Wissenschaftsausstellung knackt, wird er entführt und befindet sich plötzlich im Institut für Posthumane Forschung wieder. Dort erfährt er einiges über seine Herkunft, über seinen Großvater und über das geheimnisvolle Luridium. Er findet Freunde und lernt, dass auch kybernetische Pflanzen Zähne haben und das Rasenflächen nicht unbedingt harmlos sind.

William Wenton und die Jags nach dem Luridium ist der Auftakt zu einer Serie um William Wenton. Es ist zwar ein wenig ermüdend, dass es immer gleich Serien sein müssen, aber in diesem Fall hat es sich gelohnt, wach zu bleiben. Sicher erinnert das Buch an einigen Stellen an Harry Potter und auch an Rick Riodan und doch ist es kein Abklatsch. Nicht die Magie ist das Thema, sondern die Naturwissenschaften und dass man dieses eher trockene Thema, sehr sehr spannend und humorvoll behandeln kann, hat Boobie Peers hier bewiesen. Ich freue mich auf die nächsten Bücher der Serie.

Wer ist Hamstedt von Torsten Schmandt

Wer ist Hamstedt_sWer ist Hamstedt?

Autor: Torsten Schmandt (tortitch)

Dystopie

Selfpublished

Hamstedt hat einen lausigen Job bei der Müllabfuhr, er wird von seinen Kollegen gemobbt und Freunde hat er auch nicht wirklich, jedenfalls nicht in seinem direkten Umfeld, denn Hamstedt ist ein UKat, was in seiner Welt „Unterste Kategorie“ bedeutet. Sein Freund Karel dagegen ist ein »Premium« und hat einen dem entsprechend interessanten Job. Eines Tages beginnt Karel Fragen zu stellen. Etwa ob sie einen Chip im Kopf haben und so überwacht werden können? Auch Hamstedt wird neugierig und beginnt in Frage zu stellen, ob das Leben in der Kuppelstadt „Kosmos“ wirklich so sicher ist. Ist die Welt außerhalb wirklich so furchtbar und gefährlich, wie alle denken? Und gibt es keinen sicheren Weg nach draußen? Vor allem fragt sich Hamstedt: Wer bin ich eigentlich? Habe ich Eltern? Bin ich ein Mörder?

Mir wurde das Buch von einem Bekannten empfohlen und so habe ich mich dran gemacht, es zu lesen und ich bin sehr angetan. Torsten Schwandt erzählt Hamstedt Geschichte interessant und schildert die Welt, in der H., lebt sehr anschaulich.
Einziges Manko: Zum Ende geht es denn sehr rasch und insgesamt hätte es nicht geschadet, wenn die Geschichte länger wäre. Alles in allem, ein gelungenes Werk.

Selfpublishing hat ja öfters seine Mankos. Dieses Buch ist wirklich gut gemacht.