Was das Meer nicht will

Autorin: Daniela Gerlach

Verlag: Stories & Friends

ISBN: 978-3-942181-78-5

Preis: 18,90 €

Sie und Gregor sind seit 20 Jahren verheiratet. Die Ehe der Beiden ist harmonisch, aber eher langweilig. Sie sind recht gut situiert, haben ein Haus in Deutschland, ein Appartment in Spanien in dem sie regelmäßig 3 – 4 Wochen im Jahr Urlaub machen. Zwei Wochen davon mit ihrer Mutter. In diesem zwei Wochen fühlt sie sich nicht nur von Gregor, sondern auch von Mutter eingedrängt. Sie sitzt zwischen den Beiden, versucht zu vermitteln, zu verhindern das es zu einem offenen Streit kommt. Eines Tages schafft Gregor es sie für das Schnorcheln zu begeistern und das Meer vermittelt ihr eine Ahnung was Freiheit sein kann. Mehr und mehr stellt sie ihre Beziehung zu Gregor und ihr Verhältnis zu ihrer Mutter in Frage, ohne jedoch die Konsequenzen zu ziehen. Sicher, sie geht mal über Grenzen, wie etwa in der halbgaren Affäre zu Nachbar Karl.

Daniela Gerlach hat hier die Indegrenzien zu einer spannenden Geschichte … die leider nicht so richtig zündet. Jedenfalls nicht bei mir. Immer wenn sich Spannung aufbaute, verpuffte diese, bevor der Bogen seinen Höhepunkt erreicht hatte, in der Aufzählung der kleinen Nervereien und Zänkereien, zwischen Gregor und Mutti und den Versuchen der Protagonistin, ein Gleichgewicht zu wahren.

Meine Gedanken beim Lesen waren: Mensch Mädel, wenn du Freiheit willst nimm sie dir. Wenn dir Mann und Mutter auf die Nerven gehen, dann hau auf den Tisch und mach klar: Mit mir nicht!



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