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Dies ist der erste Teil der Serie um Martin Glander und Lea Storm zu deren zweiten Teil Wenn Alle Stricke Reißen ich schon geschrieben habe.  Letzteres hatte mir so gut gefallen, dass ich unbedingt wissen wollte, wie alles begann.

Lea Storm hat seit dem Tod ihres Mannes Schlafstörungen und um sich auszupowern, ist sie dazu übergegangen nachts zu Joggen. Begleitet wird sie auf ihren Runden am südlichen Stadtrand von Berlin von Talisker, einen schottischen Deerhound. Auf einer dieser Runde stolpert sie förmlich über zwei Leichen. Eine davon ist ihr unangenehmer Nachbar Hantschke, die andere wahrscheinlich eine Prostituierte. Durch einen Zufall erscheint nicht das zuständige LKA1 am Tatort, sondern der nach Brandenburg strafversetzte Martin Glander, der nicht nur den Fall an sich interessant findet, sondern auch Lea. Da bahnt sich also was an. So nach und nach zeigt sich, dass der Tod an Hantschke beiweitem nicht der kurioseste in der Reihenhaussiedlung war, in welcher Lea lebt. Es wird klar, hier ist ein Serienmörder am Werk.

Mir gefällt diese Art Cozy Crime sehr gut, es ist spannend, ohne dass in Blutorgien geschwelgt wird. Die Protagonist*innen sind sympathisch, haben aber  ihre Ecken und Kanten und was so in einer Reihenhaussiedlung alles passieren kann …

Beate Vera schreibt spannend und leicht, was sicher nicht einfach zu bewerkstelligen ist, sie kommt ohne Effekthascherei aus und schafft es trotzdem die Leser*innen gefangen zu halten. Ich wollte eigentlich nur mal kurz in das Buch hineinsehen und als ich es durchgelesen hatte und aus der Hand legte war es 04:30 am nächsten Morgen.

Mehr Infos zum Buch und zur Autorin:

http://beate-vera-books.de.tl/WO-DER-HUND-BEGRABEN-LIEGT.htm



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